Hallo liebe Hifi Freunde,
hier habe ich einen Vollverstärker aus der früheren HiFi Zeit. Einen Scott A-426. Ich hatte mich entschlossen Ihn zu kaufen,
weil es mir die alten silbernen Verstärker der 70er Jahre einfach antun. Ich bekam Ihn also, packte Ihn aus, und hatte es zunächst mit einem kleinen Transportschaden an der Frontblende oben links zu tun, obwohl die Platte schon so Dick ist,
war Sie dennoch verbogen. Das musste erstmal gerichtet werden.
Das bekannte Fehlerbild war, er knackt und zerrt auf den Kanälen bei der Wiedergabe. Also öffnen und reingucken.
Was ich aber da zu sehen bekam, war schon wieder mal großes Theater. Er hatte schon mal eine komplette Kur hintersich,
Alle Transitoren wurden auf deutsche Typen geändert, was erstmal nicht schlimm ist, denn auch Wir deutschen können Verstärker bauen !
Das Problem bei Ihm war, das er keine Regler für den Bias und den DC Offset hat. Somit ist er auf die Kennlinien der Original
Transistoren angewiesen, sonst stimmen die Werte nicht. Was auch bei Ihm der Fall war. Der DC Offset betrug knapp 1 Volt, wobei nur 100mV zulässig wären. Das knallt schon ganz schön beim Einschalten, und heizt die Schwingspulen kräftig. Immerhin fliessen bei einer 4 Ohm box, die meisten nicht mehr als 3 Ohm Ohmschen Wiederstand hat, 0,333 Ampere
Dauerstrom.
Die alten Elkos mussten raus, das Netzteil war relativ schwach ausgelegt, was ich durch bessere, und größere Elkos
deutlich stabiler machen konnte. Also die deutschen Transen raus und eine bekannte japanische Kombo rein. Ruhestrom stimmte plötzlich DC Offset halbiert, aber immer noch nicht gut. Reengineering des Differential Versrärkers am Eingang, der für die Umsysmetrie verantwortlich war. Poti eingebaut und auf wenige Millivolt abgeglichen.
Wenn man einmal dran ist, dann hört man nicht auf, solange der nicht wieder so spielt wie er soll. Ist zwar kommerziell
eine Katastrophe, aber da spricht das Technikerherz aus mir. Keine Kompromisse, dann kann man Ihn auch mit gutem Gewissen zum Kauf anbieten.
Technische Daten:
Anschlüsse
Anzahl der Eingänge:
Phono MM 1, 2: 2,5 mV, 47 kOhm, 60 mV max.
Mikrofon 1, 2: 10 mV
Tuner: 160 mV, 60 kOhm
Aux 1, 2: 160 mV, 60 kOhm, max. 500 mV
Tape Play 1, 2: 160 mV, 60 kOhm
Tape Play DIN: 160 mV, 60 kOhm
Main In:
Anzahl der Ausgänge:
Tape Rec 1, 2: 160 mV, 2,2 kOhm
Tape Rec DIN: 40 mV, 80 kOhm
Pre Out:
Kopfhörer (6,3mm Klinke)
2 Lautsprecherpaare
Technische Daten
Dauerleistung (bei Klirrfaktor):
8 Ohm: 2x 32 W
4 Ohm: 2x 40 W
Dynamikleistung:
Gesamtklirrfaktor: < 0,3 %
Dämpfungsfaktor: 35 (bei 8 Ohm)
Frequenzgang: 15 - 35'000 Hz, ± 1 dB
Signalrauschabstand:
Klangregelung:
Loudness: ja, + 7,5 dB bei 100 Hz, + 3,5 dB bei 10 kHz
Low Filter:
High Filter: - 3 dB bei 10 kHz
Mute: - 20 dB
Besondere Ausstattungen
Griffe für 19"-Montage Standard
Vor- und Endstufe auftrennbar
Tape Dubbing
Mikrofon Frontanschlüsse (6,3mm Klinke)
Hallo liebe Hifi Freunde,
hier habe ich einen Vollverstärker aus der früheren HiFi Zeit. Einen Scott A-426. Ich hatte mich entschlossen Ihn zu kaufen,
weil es mir die alten silbernen Verstärker der 70er Jahre einfach antun. Ich bekam Ihn also, packte Ihn aus, und hatte es zunächst mit einem kleinen Transportschaden an der Frontblende oben links zu tun, obwohl die Platte schon so Dick ist,
war Sie dennoch verbogen. Das musste erstmal gerichtet werden.
Das bekannte Fehlerbild war, er knackt und zerrt auf den Kanälen bei der Wiedergabe. Also öffnen und reingucken.
Was ich aber da zu sehen bekam, war schon wieder mal großes Theater. Er hatte schon mal eine komplette Kur hintersich,
Alle Transitoren wurden auf deutsche Typen geändert, was erstmal nicht schlimm ist, denn auch Wir deutschen können Verstärker bauen !
Das Problem bei Ihm war, das er keine Regler für den Bias und den DC Offset hat. Somit ist er auf die Kennlinien der Original
Transistoren angewiesen, sonst stimmen die Werte nicht. Was auch bei Ihm der Fall war. Der DC Offset betrug knapp 1 Volt, wobei nur 100mV zulässig wären. Das knallt schon ganz schön beim Einschalten, und heizt die Schwingspulen kräftig. Immerhin fliessen bei einer 4 Ohm box, die meisten nicht mehr als 3 Ohm Ohmschen Wiederstand hat, 0,333 Ampere
Dauerstrom.
Die alten Elkos mussten raus, das Netzteil war relativ schwach ausgelegt, was ich durch bessere, und größere Elkos
deutlich stabiler machen konnte. Also die deutschen Transen raus und eine bekannte japanische Kombo rein. Ruhestrom stimmte plötzlich DC Offset halbiert, aber immer noch nicht gut. Reengineering des Differential Versrärkers am Eingang, der für die Umsysmetrie verantwortlich war. Poti eingebaut und auf wenige Millivolt abgeglichen.
Wenn man einmal dran ist, dann hört man nicht auf, solange der nicht wieder so spielt wie er soll. Ist zwar kommerziell
eine Katastrophe, aber da spricht das Technikerherz aus mir. Keine Kompromisse, dann kann man Ihn auch mit gutem Gewissen zum Kauf anbieten.
Technische Daten:
Anschlüsse
Anzahl der Eingänge:
Phono MM 1, 2: 2,5 mV, 47 kOhm, 60 mV max.
Mikrofon 1, 2: 10 mV
Tuner: 160 mV, 60 kOhm
Aux 1, 2: 160 mV, 60 kOhm, max. 500 mV
Tape Play 1, 2: 160 mV, 60 kOhm
Tape Play DIN: 160 mV, 60 kOhm
Main In:
Anzahl der Ausgänge:
Tape Rec 1, 2: 160 mV, 2,2 kOhm
Tape Rec DIN: 40 mV, 80 kOhm
Pre Out:
Kopfhörer (6,3mm Klinke)
2 Lautsprecherpaare
Technische Daten
Dauerleistung (bei Klirrfaktor):
8 Ohm: 2x 32 W
4 Ohm: 2x 40 W
Dynamikleistung:
Gesamtklirrfaktor: < 0,3 %
Dämpfungsfaktor: 35 (bei 8 Ohm)
Frequenzgang: 15 - 35'000 Hz, ± 1 dB
Signalrauschabstand:
Klangregelung:
Loudness: ja, + 7,5 dB bei 100 Hz, + 3,5 dB bei 10 kHz
Low Filter:
High Filter: - 3 dB bei 10 kHz
Mute: - 20 dB
Besondere Ausstattungen
Griffe für 19"-Montage Standard
Vor- und Endstufe auftrennbar
Tape Dubbing
Mikrofon Frontanschlüsse (6,3mm Klinke)